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Oktober 2008: Team „b-it-bots“ wird Vize-Weltmeister beim RoboCup in der „@Home-Liga“, mit Technologie des Fraunhofer IAIS und der WISA Inertialsensorik

Beim RoboCup finden längst nicht nur mehr die alljährlichen Weltmeisterschaften im Roboterfußball statt, sondern auch Wettbewerbe für Service-Robotik und Katastrophen-Management.

Die RoboCup@Home-Liga ist auf dem besten Wege, sich zum Standard-Benchmark für die Service-Robotik zu entwickeln. Die Roboter müssen in einer häuslichen Umgebung verschiedene Aufgaben bewältigen, zum Beispiel eine Karte der ihnen unbekannten Umgebung lesen, diese zur Navigation benutzen, verschiedene Alltagsgegenstände erkennen und sich deren Positionen in der Umgebung merken. Sie müssen diese Objekte dann greifen und transportieren, bekannte Personen erkennen, unbekannte Personen kennenlernen und mit Benutzern über natürliche Sprache kommunizieren. Die Integration all dieser sehr unterschiedlichen und anspruchsvollen Funktionen ist eine besondere Herausforderung für die Teams.

Dirk Holz, Jan Paulus, Thomas Breuer und Geovany Macedo, vier Studierende des internationalen Master-Studiengangs Autonomous Systems, die wissenschaftlichen Mitarbeiter Ronny Hartanto und Walter Nowak sowie die Professoren Paul Plöger und Gerhard Kraetzschmar aus dem Fachbereich Informatik der Fachhochschule Bonn-Rhein-Sieg gehören zum Team b-it-bots. Wichtigstes Team-Mitglied ist und bleibt aber: der Roboter Johnny!

Johnny wurde auf der Basis des VolksBot®, eines Roboterbaukastensystems für den professionellen Forschungs- und Entwicklungs- sowie Ausbildungsbereich des Fraunhofer-Instituts für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS, konzipiert und gebaut. Die Softwarearchitektur des Roboters wurde im Rahmen des Verbundvorhabens DESIRE (Deutsche Service Robotik Initiative) vom Bundesministerium für Bildung und Forschung BMBF als 'Leitinnovation Servicerobotik' gefördert und ebenfalls beim Fraunhofer IAIS entwickelt.

In einem spannenden Wettbewerb lieferte sich in der Vorrunde das Team b-it-bots ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit dem Team AllemaniACs von der RWTH Aachen. Durch einen perfekten Lauf im letzten Test der Vorrunde konnten die AllemaniACs die in Führung liegenden b-it-bots noch überholen und mit einem leichten Vorsprung ins Finale gehen. In der alles entscheidenden Open Challenge im Finale haben die b-it-bots dann alle Register gezogen und mit einer sehr gelungenen Vorstellung den Rückstand gegenüber den AllemaniACs aufgeholt. Am Ende hatten beide Teams exakt die gleiche Punktzahl und wurden gemeinsam Vize-Weltmeister. Die Vorstellung eines japanischen Teams überzeugte die Jury aber am meisten, so dass dieses Team mit knappem Vorsprung Weltmeister wurde. "Ein schöner Erfolg für das Bonn-Aachen International Center for Information Technology (b-it) und die beiden Hochschulen FH Bonn-Rhein-Sieg und RWTH Aachen", resümierte Professor Paul Plöger stolz.




 

09.Mai 2007: Forum Inertialsensorik
Am 9. Mai fand das erste Forum Inertialsensorik am Fraunhofer IAO statt. Die Veranstaltung richtete sich an Interessenten am effizienten Einsatz von Beschleunigungs- und Drehratensensoren in Produkten. Angesprochen waren Produktmanager sowie Führungskräfte und Mitarbeiter aus Vorentwicklung und Entwicklung. Es wurden die Anwendungspotenziale dieser viel versprechenden Technologie aufgezeigt und dargestellt, wie die Fraunhoferforscher mit einem intelligenten Baukasten aus Hard- und Software schnell und effizient zu intelligenten Lösungen kommen. Vertreter der Sensorhersteller machten das starke Wachstum und die hervorragenden Wachstumsprognosen deutlich. 35 Teilnehmer erlebten in mehreren Demonstrationen "Technik zum Anfassen" und konnten sich mit den Fraunhofer-Experten austauschen. Eine weitere Veranstaltung dieser Art ist in Planung.




 

07. Februar 2006: erste Prototypen wurden vorgestellt
Die ersten Modellfahrzeug-Prototypen wurden vorgestellt und getestet. Bis zum 30. Juni 2006 sollen ein Modell-LKW von der TEG, Ein Modellfahrzeug vom IPMS, ein Roboter vom AIS und ein Beamer vom IPMS mit Inertialsensoren erfolgreich ausgerüstet werden. Alle Institute sind sich einig, dass ein „sportlicher“ Wettbewerb zwischen den Entwicklern die Leistungsfähigkeit des inertialen Systems positiv beeinflussen wird.



erster Anwendungstest



02. Januar 2006: Ermittlung von UseCases
Wichtige Anwendungsfelder für die Inertialsensorik wurden gesammelt, analysiert und nach Anforderungen geclustert. Diese Cluster werden nun systematisch weiterverfolgt und Erfolg versprechende UseCases identifiziert. Durch Aufnahme der speziellen Anforderungen dieser UseCases werden wichtige Hinweise für die marktnahe Weiterentwicklung des inertialen Systems gewonnen.

Wollen Sie unser UseCase werden und innovative Impulse für die Weiterentwicklung des Systems geben? Gerne nehmen wir Ihre speziellen Anforderungen an die Inertialsensorik auf.

Kontakt: Antonino Ardilio
antonino.ardilio@iao.fhg.de




 

01. September 2006: Erster Anwendungstest
Ausgestattet mit einem beschussfesten Notebook konnte der erste Anwendungstest des ADC-Boardes auf einem Forstfahrzeug erfolgreich durchgeführt werden. Durch die Beschaffenheit des Waldbodens und die realen Bedingungen im Outdoor-Bereich konnten so wichtige Daten für die Weiterentwicklung des inertialen Sensor-Systems gewonnen werden.



erster Anwendungstest



Oktober 2005: ADC-Board fertiggestellt
Mittlerweile liegt ein ADC-Board mit USB-Schnittstelle vor. Der Platinenaufbau berücksichtigt durch seine Struktur mögliche neue Sensorentwicklungen dahingehend, dass die Sensoren einfach ab- und aufgesteckt werden können.


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